Zügig 17 Prozent mehr Vergütung für alle Betreuer*innen
Weiter fordert der Verband: kein Verschieben des Inkrafttretens des Gesetzes und keine Ausdehnung des Evaluationszeitraumes wie es der Bundesrat in seiner Stellungnahme vom 12. April gefordert hatte (wir berichteten). Die Anpassung der Vergütung ist dringend kurzfristig notwendig, da bereits einige Betreuungsbüros und -vereine schließen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, geeigneten Nachwuchs zu finden.
Zuvor hatte der BdB bereits die kritischsten Punkte in der Stellungnahme des Bundesrates abwenden können. Die Bundesregierung hat alle Änderungen abgelehnt, welche der Bundesrat an dem Gesetzentwurf für eine Vergütungserhöhung vorgeschlagen hatte.
Die zweite und dritte Lesung plant der Bundestag für Mitte Mai. Will der Bundesrat vor der Sommerpause den Gesetzentwurf behandeln, ist der späteste Termin der 28. Juni. Um aktuell zu berichten, erscheint die bdbaspekte daher erst am 15. Juli und nicht wie gewohnt am 1. Juli.