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BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter (links) und BdB-Vorsitzende Hülya Özkan (rechts) übergaben Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina den Forderungskatalog des BdB. ©Silke Liebig-Braunholz
BdB protestierte und übergab einen Forderungskatalog

Berufsbetreuer*innen aus ganz Deutschland versammelten sich vor der JuMiKo 2026 in Hamburg

Der BdB sieht akuten politischen Handlungsbedarf und warnt seit langem vor einem Wegbrechen professioneller Betreuungsstrukturen. Am Donnerstag Vormittag gab es dazu eine Kundgebung an der Neuerwegsbrücke/Ecke Pickhuben in der Hafencity.
11.06.2026
Landesgruppen Beruf Betreuung

Treffpunkt war um 8.30 Uhr. Zahlreiche Berufsbetreuer*innen aus den Landesverbänden des BdB kamen zum Treffpunkt in der Hafencity, in der Nähe des Tagungsortes der diesjährigen Justizministerkonferenz (JuMiKo). 

Angereist war auch der BdB-Bundesvorstand und Politikerin Kathrin Warnecke, die für Bündnis 90/Die Grünen in der Hamburgischen Bürgerschaft sitzt. Sie ist selbst als Berufsbetreuerin tätig und berichtet aktuell auf Instagram und Facebook in kurzen Videos über ihre Arbeit und die rechtliche Betreuung. 

Zunächst sprach Franziska Weidinger (CDU), Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt mit den Protestierenden. Gegen 9.30 Uhr übergab der BdB dann den Forderungskatalog an die Vorsitzende der JuMiKo und Hamburger Justizsenatorin, Anna Gallina (Bündnis 90/Die Grünen). Sie nutzte die Gelegenheit für ein Statement, um auf das wichtige Berufsfeld der Berufsbetreuung hinzuweisen. 

Der BdB wird sich weiterhin für seine Mitglieder und damit für die rechtliche Betreuung einsetzen, nicht zuletzt, damit die Selbstbestimmung, Teilhabe und Würde von über einer Million rechtlich betreuter Menschen in Deutschland gesichert bleibt. 

Das war die BdB-Kundgebung zur JuMiKo 2026

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