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Christoph Engels (links) und Tobias Lenz (rechts) mit den Politikern Mehrdad Mostofizadeh und Dagmar Hanses. ©BdB
BdB-Landesgruppe NRW trifft die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Direkter Austausch mit konkreten Ideen für eine Entbürokratisierung und gut strukturierte Evaluation des Vergütungssystems

Die BdB-Landesgruppe Nordrhein-Westfalen war der Einladung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in den Landtag nach Düsseldorf gefolgt. In einem zweistündigen Gespräch konnten die Landesgruppenvorstandsmitglieder Christoph Engels und Tobias Lenz wesentliche Themen im Rahmen der Entbürokratisierung, anstehenden Evaluation und Vergütungsreform erörtern.
16.09.2026
Nordrhein-Westfalen

Die beiden Landespolitiker Dagmar Hanses, Sprecherin für Jugend und Rechtspolitik, und Mehrdad Mostofizadeh, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen und Sprecher für Pflege und Alter, zeigten sich interessiert an einem regelmäßigen Austausch mit dem BdB zu den Themen der rechtlichen Betreuung. “Beide sicherten uns Unterstützung bezüglich landespolitischer Themen aber auch eine mögliche Interessenvertretung gegenüber dem Bund zu”, sagte Landesgruppenvorstand Tobias Lenz im Anschluss.

Lenz und sein Vorstandskollege Christoph Engels konnten die Vielfalt des Systems rechtlicher Betreuer*innen (Ehrenamt, Berufsbetreuung, Vereinsbetreuung) und deren individuelle Herausforderungen erläutern. Zugleich konnten sie die Vorteile, Betreuer*innen anstellen zu können und die notwendigen Strukturen dafür zu schaffen, darlegen. Auch die aktuelle Belastung der Betreuungsvereine war ein Thema und die weiterhin vorherrschende finanziell angespannte Lage. “Wir besprachen, einer nachhaltigen Finanzierung der Querschnittsaufgaben aus Landes- und Kommunalmitteln weiterhin große Beachtung zu schenken und erläuterten deren Bedeutung für ehrenamtliche Betreuer*innen”, so Lenz.

Hinsichtlich des Positionspapiers des BdB und der daraus gehenden Forderungen einer organisierten Evaluation des Vergütungssystems teilten beide den Wunsch nach einer gut strukturierten Evaluation und frühzeitigen Einbindung von Expert*innen, um eine realitätsnahe Abbildung aus den Daten erzielen zu können.

Für die konkreten Beispiele der bürokratischen Mehrbelastung und besonderen Herausforderungen der neuen Berichtspflichten waren die beiden Politiker ebenfalls dankbar.