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Während des Speed-Talks befragte Moderator Markus Appelmann BdB-Landesgruppenvorstandsmitglied Joachim Sieger. ©BdB Rheinland-Pfalz
BdB beim rheinland-pfälzischen Rechtspflegertag

Landesgruppenvorstand nutzt die Gelegenheit, existenzielle Probleme für Berufsbetreuer*innen zu verdeutlichen

Am 18. Juni fand der diesjährige Rheinland-pfälzische Rechtspflegertag in der Staatskanzlei in Mainz statt. Unter dem Motto „Gerechtigkeit. Zukunft. Wir." diskutierten Rechtspfleger*innen aus Rheinland-Pfalz mit Landtagspolitikern und dem Minister für Justiz und Verbraucherschutz, Dr. Helmut Martin (CDU).
24.06.2026
Rheinland-Pfalz Beruf Betreuung

 

Ausrichter war die Landesorganisation des Bundes Deutscher Rechtspfleger (BDR), die in sieben Bezirksverbände (Bad Kreuznach, Frankenthal, Kaiserslautern, Koblenz, Mainz, Trier, Zweibrücken) unterteilt ist. Im Mittelpunkt des Tages stand die nicht ausreichende Stellenbesetzung von Rechtspflegern und die zu geringe Nachwuchsgewinnung.

Im Rahmen der Speed-Talk-Runde am Nachmittag konnte auch BdB-Landesgruppenvorstandsmitglied Joachim Sieger seine Einschätzung der Situation darlegen. “Ich habe die zunehmende Verzögerung der Rückmeldungen von Rechtspflegern als Problem der Berufsbetreuer*innen skizziert. Zudem konnte ich deutlich machen, dass auch die damit einhergehende Verzögerung der Auszahlungen immer mehr zu einem existenziellen Problem für Berufsbetreuer*innen wird und wir daher naturgemäß ein hohes Interesse haben, dass alle Stellen der Rechtspfleger besetzt sind."

Auch der BDR stellte an diesem Tag seine zentrale Forderung zur Stärkung der Rechtspflege vor und mahnte eine unzureichende Personalbesetzung der Gerichte an. Diese sollte angesichts der hohen Arbeitsbelastung jedoch konsequent am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet werden.