Landesgruppenvorstand nutzt die Gelegenheit, existenzielle Probleme für Berufsbetreuer*innen zu verdeutlichen
Ausrichter war die Landesorganisation des Bundes Deutscher Rechtspfleger (BDR), die in sieben Bezirksverbände (Bad Kreuznach, Frankenthal, Kaiserslautern, Koblenz, Mainz, Trier, Zweibrücken) unterteilt ist. Im Mittelpunkt des Tages stand die nicht ausreichende Stellenbesetzung von Rechtspflegern und die zu geringe Nachwuchsgewinnung.
Im Rahmen der Speed-Talk-Runde am Nachmittag konnte auch BdB-Landesgruppenvorstandsmitglied Joachim Sieger seine Einschätzung der Situation darlegen. “Ich habe die zunehmende Verzögerung der Rückmeldungen von Rechtspflegern als Problem der Berufsbetreuer*innen skizziert. Zudem konnte ich deutlich machen, dass auch die damit einhergehende Verzögerung der Auszahlungen immer mehr zu einem existenziellen Problem für Berufsbetreuer*innen wird und wir daher naturgemäß ein hohes Interesse haben, dass alle Stellen der Rechtspfleger besetzt sind."
Auch der BDR stellte an diesem Tag seine zentrale Forderung zur Stärkung der Rechtspflege vor und mahnte eine unzureichende Personalbesetzung der Gerichte an. Diese sollte angesichts der hohen Arbeitsbelastung jedoch konsequent am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet werden.