Berufsbetreuer*innen protestieren vor der Justizministerkonferenz in Hamburg
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Unter dem Motto „Jetzt handeln, sonst bricht Betreuung weg!“ ruft der Bundesverband der Berufsbetreuer*innen (BdB) zu einer Protestaktion in der Hamburger Speicherstadt auf.
Die Kundgebung findet am Donnerstag, 11. Juni 2026, von 8:30 bis ca. 10:30 Uhr an der Neuerwegsbrücke/Ecke Pickhuben statt - in unmittelbarer Nähe des historischen „Alten Börsensaals“, in dem die JuMiKo tagt.
Forderungskatalog wird an JuMiKo-Vorsitzende übergeben
Zu Beginn der Konferenz werden Vertreter*innen des BdB ihren Forderungskatalog an die Vorsitzende der JuMiKo, Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina, übergeben.
Der Verband fordert unter anderem:
„Betreuung sichert Selbstbestimmung und Würde“
Der BdB sieht akuten politischen Handlungsbedarf und warnt vor einem weiteren Wegbrechen professioneller Betreuungsstrukturen. Bereits heute arbeiten viele Berufsbetreuer*innen unter erheblichem wirtschaftlichem und organisatorischem Druck. Im Forderungskatalog heißt es: „Rechtliche Betreuung sichert Selbstbestimmung, Teilhabe und Würde von über einer Million Menschen in Deutschland.“
BdB erwartet breite Beteiligung
Der BdB rechnet mit Teilnehmer*innen aus allen nördlichen Bundesländern. Pressevertreter*innen sind eingeladen, über die Aktion zu berichten und mit Berufsbetreuer*innen ins Gespräch zu kommen.
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Donnerstag, 11. Juni 2026
8:30 Uhr bis ca. 10:30 Uhr
Neuerwegsbrücke/Ecke Pickhuben
Mehr Informationen: www.berufsbetreuung.de | LinkedIn
Pressekontakt:
nic communication & consulting | Bettina Melzer
Tel.: 030 – 34 66 19 41 | mobil: 0163 – 575 1343 | bm@niccc.de | www.niccc.de
Angebot an Journalist*innen: Sie wollen einmal einen Berufsbetreuer oder eine Berufsbetreuerin in Ihrer Nähe begleiten? Sie brauchen ein Beispiel von Klient*innen, die von Berufsbetreuung profitieren? Möchten Sie eine Expertin oder einen Experten aus Ihrer Region sprechen? Oder benötigen Sie mehr Hintergrundinformationen? Rufen Sie uns einfach an. Oder schreiben Sie uns. Wir helfen gern weiter!
Über den BdB:
Der Bundesverband der Berufsbetreuer*innen e.V. (BdB) ist mit rund 8.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung des Berufsstandes Betreuung. Er ist die kollegiale Heimat seiner Mitglieder und macht Politik für ihre Interessen. Er stärkt seine Mitglieder darin, Menschen mit Betreuungsbedarf professionell zu unterstützen, ein Leben nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu führen – selbstbestimmt und geschützt. Der BdB wurde 1994 gegründet – zwei Jahre, nachdem mit dem Betreuungsgesetz Konzepte wie „Entmündigung“ und „Vormundschaft“ für Erwachsene abgelöst wurden. Bereits damals leitete ihn der Gedanke, Menschen mit Betreuungsbedarf in Deutschland professionell zu unterstützen, so dass sie ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können. Mit seiner fachlichen Expertise und viel Idealismus setzte sich der Verband bereits frühzeitig für mehr gesellschaftliche Teilhabe betreuter Personen ein, wie sie erst später gesetzlich verankert wurde. Handeln und Entscheidungen der BdB-Mitglieder basieren auf demselben humanistischen Menschenbild, das auch der UN-Menschenrechtskonvention von 1948 und der UNBehindertenrechtskonvention von 2006 zugrunde liegt.