Grundlagen für einen Weiterbildungs-Bachelor Betreuung erarbeitet
“Unser Ziel war es, die aus der Berufspraxis generierte fachliche Expertise des BdB in die Konzeption dieses Studiengangs einfließen zu lassen”, sagt BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter. Der Verband und sein Weiterbildungsinstitut seien dabei von der Überlegung ausgegangen, dass sich professionelles Wissen im Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxis entwickle. Der BdB hat bereits Schlüsselkompetenzen für den Beruf des Betreuers entwickelt und arbeitet derzeit im Projekt zur Qualitätsentwicklung an Standards für Kern-, Risiko- und Managementprozesse.
In dem Workshop haben die Vertreter der Universität des Saarlandes unter der Moderation von Prof. Dr. Michael Anton und von Ass. iur. Arvid Peix zunächst das mit dem Studiengang zu erreichende Kompetenzprofil erarbeitet. Darauf aufbauend haben sie Module und Lehrangebote nebst Prüfungsformaten entwickelt und diese schließlich auf einen sechssemestrigen Studiengang verteilt. Innerhalb der ersten beiden Semester soll in diesem Studiengang auch der für die Zulassung als Berufsbetreuer erforderliche Sachkundenachweis erworben werden.
Der Workshop fand in sehr angenehmer und konstruktiver Atmosphäre statt, in der sich die Vertreter*innen der Universität, des BdB und des ipb sehr engagiert einbrachten.
Das Team der juristischen Weiterbildung der Universität des Saarlandes wird aus den Ergebnissen des Workshops nun ein inhaltlich-didaktisches Grobkonzept entwerfen, das in den Gremien der Fakultät und Universität vorgestellt wird. Die Universität des Saarlandes zeigte sich dankbar für die Mitwirkung des BdB und des ipb und freut sich auf die weitere Abstimmung, um mit dem geplanten Weiterbildungs-Bachelor exzellente akademische Standards und die für die Praxis erforderlichen Kompetenzen zu vermitteln.