Fachlicher Austausch über Rechtliche Betreuung in Zeiten des Wandels
Programmhöhepunkte waren die Fachvorträge
- Soziale Teilhabe im digitalen Zeitalter
- Zugang zum Recht – Ein Rück- und Ausblick auf die Aufgaben der Betreuung
- Digitalisierung, Ethik und Verantwortung – Wie Technik Selbstbestimmung stärkt oder gefährdet
- Digitale Chancen – Digitale Exklusion
- Zwangsbehandlung außerhalb des Krankenhauses? Das neue Gesetz und seine Bedeutung für die Praxis
sowie die Verleihung des Forschungs- und Projektpreises im Gedenken an Lothar Kreyssig, Mitbegründer der Friedensorganisation Aktion Sühnezeichen.
Zudem waren hochkarätige Referenten wie Prof. Lob-Hüdepohl (Gast auf der BdB-Jahrestagung 2025) und Annette Schnellenbach, Referatsleiterin Betreuungs- und Vormundschaftsrecht, Frauen- und Gleichstellungspolitik im Bundesministerium der Justiz zu Gast. “Prof. Lob-Hüdepohl hat als ehemaliges Mitglied des Deutschen Ethikrats das Thema der Tagung ethisch beleuchtet und sich den Spannungsfelder der Künstlichen Intelligenz genähert”, so BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter.
Welche Impulse gab der BdB?
Der BdB brachte sich mit dem Stellvertretenden BdB-Vorsitzende Christian Morgner zum Thema Entbürokratisierung in der Rechtlichen Betreuung ein. Marco Blam, BdB-Landesgruppensprecher in Bayern referierte zum Thema Zwischen Abgrenzung und Kooperation - Entlassungsmanagement, Krankenhaussozialdienst und rechtliche Betreuung als Schnittstelle.
„Ich fand die beiden Impulsvorträge, an denen wir beteiligt waren, sehr herausragend“, so der BdB-Geschäftsführer. Zudem zeigte er sich begeistert vom Engagement der BdB-Mitglieder. “Nicht nur unser Team aus der Geschäftsstelle war vor Ort, sondern auch viele Berufsbetreuer*innen aus unseren Landesgruppen”, sagte er.